Nrer einarmige Bandit Erfahrungsbericht Auf zum Gl cksspiel

Dieser Bericht ist bereits mehr als 120 Wörter lang. Als Ciao-Mitglied könnten Sie bis zu 5 € mit diesem Bericht verdienen.Der einarmige Bandit -- Nr. 33 der Lucky Luke HefteAls Kind war es der Ausleihrenner in der Bibliothek. Wollte man ein Lucky Luke Heft lesen, mußte man schon früh aufstehen. Besser gesagt, die eigene Nase sollte an der Glastür kleben wenn die Leihbücherei aufmachte und nicht die eines anderen Kindes. Wo die Hefte lagen, das wußte jeder. Ausgeliehen wurde, was da war, egal wie oft man sie schon durchgeblättert hatte. Dementsprechend abgegriffen und bemalt war diese Lektüre auch. Aber niemals fehlte auch nur eine Seite aus einem der durch Generationen getragenen Hefte. Wenn genug Geld zur Verfügung stand, ging man zum Zeitschriftenhändler und schaute nach einem Exemplar, welches kaufwürdig erschien. Eines dieser Exemplare, für die mein Taschengeld damals gereicht hatte und das ich nicht mit der halben Gemeinde teilen mußte war: Der einarmige Bandit;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Kurze Heftinformationen:Band 33 - Der einarmige BanditZeichnungen von Maurice de Bevere (auch Morris genannt)Text von Bob de GrootVerlag : Delta Verlag GmbH StuttgartÜbersetzung aus dem französischen ins deutsche: Gudrun PenndorfHerausgeber: Adolf Kabatek Druck und Verarbeitung: Henri Proost & Co., Turnhout, gedruckt in Belgien ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-In einem Vorort von East Saginaw in Michigan ist eine Farm, auf der die Mutter das sagen hat. Sie, eine Pastorentochter hat zwei Söhne und einen Mann. Sie hat deswegen auch alle Hände voll zu tun, denn alle außer ihr fluchen ganz gerne und da muss sie schon mal mit dem Nudelholz der Sippschaft hinter rennen. Die beiden Söhne haben jedoch ein Hobby. Sie erfinden so allerlei nützliches und unnützliches Zeug. So gibt es auf der Farm einen Blechhahn der früh morgens kräht, aber leider nie so ganz richtig. Auch einen Eiaufschläger haben sie erfunden. Doch eines Tages haben sie etwas, wo sie das ganz große Geld wittern. Einen Spielautomaten, genannt der einarmige Bandit. Zuerst stellen sie die Maschine dem hiesigen Senator vor, der gleich hellauf begeistert ist und vorsorglich schon mal ein paar Münzen mitgebracht hat. Doch bevor der Apparat in Serie geht, möchten die beiden Brüder ihn noch in anderen Städten testen. Da dies jedoch eine heikle Angelegenheit sein kann, schlägt der Senator vor Lucky Luke für diesen Job anzuheuern. Und da Lucky zur Zeit gerade nichts besseres vor hat, schlägt er ein. Somit ziehen die beiden Brüder, Lucky Luke mit Jolly Jumper und dem einarmigen Banditen los, um in den verschiedensten Orten die Beliebtheit der Maschine zu testen. Prompt werden sie natürlich wieder von Indianern überfallen, treffen auf penetrante Gegner des Glückspiels, bis hin zu erbosten Falschspielern und ein paar Gangstern, die den Apparat stehlen wollen. Werden die beiden Brüder und Lucky Luke die Wiederstände und Überfälle überstehen? Werden sie den einarmigen Banditen als Serie produzieren oder gab es kein Interesse? Was für Weiter Abenteuer warten auf unsere Helden?Doch auch am Ende dieses Buches finden wir das berühmte Bild des Cowboys vor der untergehenden Sonne. Was bis dahin geschieht, wird im Heft verraten.;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Das Heft selber:Die Lucky Luke Hefte haben ein DIN A4 Format. Die Zeichnungen sind wie die Hefthülle bunt gestaltet. Auf der Titelseite sieht man den Schriftzug Lucky Luke und eine Zeichnung des Westernhelden. Darunter sieht man bei diesem Band Lucky Luke auf seinem Pferd Jolly Jumper sitzen, welcher gerade übwer ein Seit balanciert, das über einen Abgrung gespannt ist. Lucky Luke hält bei diesem Kunststück den einarmigen Banditen im Arm. Aasgeiern läuft schon das Wasser im Schnabel zusammen. Dieses Heft hat, wie alle Lucky Luke Hefte, 46 Seiten mit der Comicgeschichte gefüllt. Das letzte Bild zeigt, wie oben bereits beschrieben, unseren Helden in den Sonnenuntergang reiten. Auf der letzten Seite des Heftes wird noch ein Mal über den realistischen Hintergrund der vorhergehenden Comicgeschichte informiert. In diesem Heft ist ein Bild von einem Spielautomaten zu sehen. Ein Text erläutert, das die Brüder Adolphe und Arthur Caille aus East Saginaw die Erfinder des einarmigen Banditen waren. Diese letzte Seite interessiert einen als Kind eher weniger, je älter man allerdings wurde, ist diese Seite immer öfter betrachtet worden.Ganz zum Schluß werden natürlich noch die bisherigen Ausgaben der Lucky Luke Reihe abgebildet, dieses zähle ich aber nicht mehr als wirkliche Seite des Heftes hinzu. Die Rückseite zeigt Lucky Luke und seinen Schatten. Natürlich ist der Schatten von unserem Westernhelden schon durchlöchert worden, während der Schatten noch nicht ein Mal den Colt gezogen hat. Wer jetzt nicht bescheit weiß: Lucky Luke ist der Mann, der schneller als sein Schatten schießen kann.Lucky Luke ist immer zur Stelle, wenn man jemanden braucht, der eine scheints ausweglose Situation wieder richten muß und noch besser, auch kann. Allzeit zur Seite steht im sein treues Pferd und sein Kamerad, Jolly Jumper. So reiten sie beide durch den Wilden Westen und helfen mal hier und richten mal da. Überall, wo Unrecht geschieht, ist unser Held nicht weit. Lucky Luke ist immer gut zu erkennen an seinem gelben Hemd mit dem roten Halstuch, seiner schwarzen Weste und dem Cowboyhut. Immer trägt er seine blauen Jeans und die Sporenstiefel. Und im Mund zeigt sich stets ein Grashalm, in den frühen Ausgaben eine Zigarette. Diese wurde irgendwann ersetzt, damit das Kindervorbild nicht zum Rauchen animiert. Denn von Grashalmkauen ist bisher noch niemand auf lange Sicht gesehen gestorben. Markant auch ist die schwarze Haarpracht, die unter seinem Hut hervorlugt, allerdings nur vorn. Gegner sind Häufig die Dalton-Brüder, vier sehr ungleiche Brüder, die ständig ein Ding zu drehen versuchen und denen ständig Lucky Luke im Nacken sitzt. Eine recht liebenswürdige Bande auf ihre Art und Weise. Aber ebenso sind Indianer, Ganoven, einfache Leute und die Kavallerie immer mal wieder anwesend und so muß sich Lucky mal um das Wohl der einen, mal um die Bestrafung der anderen Kümmern.;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Sehr schön an den Lucky Luke Geschichten ist, das sie sehr liebevoll und klasse gezeichnet sind. Lucky Luke ist eine der Figuren, die sehr schwer nachzuzeichnen sind. Selbst Asterix ist da besser zu treffen. Der Bezug zu realen Geschehnissen aus der Zeit und der Umgebung, in der Lucky Luke spielt ist auch immer sehr schön hergestellt und verarbeitet. Wie der Spielautomat nun tatsächlich zu solcher Beliebtheit kam, das ist sicherlich anders abgelaufen. Jedoch ist die Erfindung tatsächlich durch Brüder erfolgt. Somit lernt man beim Lesen sogar noch nebenbei etwas über das frühe Amerika. Die Geschichten sind immer logisch von vorn bis hinten aufgebaut und neben ernsten Themen auch noch lustig gehalten. Die Zeichnungen sind auch vom Hintergrundbild her immer sehr liebevoll gestaltet. Da sieht man nicht nur den Helden und was er tut, da lugt im Hintergrund auch schon mal eine Hahn um die Ecke. Durch und durch zum Lachen und Schmunzeln gedacht. Und bei jeder Lesung ist etwas Neues zu entdecken.;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Doch wer erfand eigentlich diesen so beliebten Cowboy?Das war damals Maurice de Bevere. Der Franzose gab sich reichlich Mühe den Wilden Westen zeichnerisch sehr realistisch nachzugestalten. So begab er sich für mehrere Jahre in die USA um genauere Nachforschungen anzustellen, über Geschehnisse, Personen und Landschaftsbild der Wild-West-Zeit. Am Anfang arbeitete de Bevere mit dem Asterix - Autor René Goscinny zusammen.Seinen Anfang hatte Lucky Luke als Comicserie. Später bekam der Cowboy dann sein erstes Heft mit einer ganzen Geschichte. Und noch ein wenig später dann konnten auch die deutschen Leser sich an dem Westernhelden erfreuen. So wurde ein beliebter Comic-Held geboren, der noch bis zur heutigen Zeit immer wieder in den Leihbüchereinen vergriffen ist. ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Leider sind die Hefte von Lucky Luke mit der Zeit immer teurer geworden. Schon in meiner Kinderzeit kostete ein Heft schon weit mehr als das wöchentliche Taschengeld. Auf so ein Heft sparte man lange hin. Und auch Heute ist so ein Heft nicht gerade in der Preisklasse des eben man Mitnehmens. Dafür behält man die Lucky Luke Comics sicherlich länger als man es mit einer Micky Maus tun würde. Und auch die Kinder werden wohl irgendwann in den Genuß kommen, sich eines der Hefte mal aus dem Schrank nehmen zu dürfen. Lucky Luke stellt bis heute eben etwas Besonderes dar in der Welt der Comics, die uns zu überschwemmen droht, und in der Viele in ein paar Jahren wahrscheinlich schon der Vergangenheit angehören werden. Wird je das Aus kommen für einen Lucky Luke?Lucky Luke ist wirklich für die breite Masse erstellt worden. Die Geschichten sind lustig, gut illustriert, informativ und liebevoll gestaltet. Es existieren zwar Waffen , aber das Einzige, was mal verletzt wird, ist ein Apfel, nie jedoch ein Mensch oder ein Tier. Colts werden eher zum Schlichten eingesetzt. Viele Situationen klärt Lucky Luke mit seinem geschickten Mundwerk oder der Demonstration seiner Totenkopfschießübung in ein gefaltetes Blatt Papier.Western mögen auf der Leinwand out sein, Lucky Luke in seinen Heften allerdings noch lange nicht. Immer wieder spannend begleitet man den Helden durch seine Abendheuer. So ist es auch mit Diesem. Was wird aus der Stadt Boomtown werden, wo jetzt ein, wenn auch etwas einfältiger, Bandit den Vorsitz führt und werden noch weitere Zwischenfälle verhindert werden können? Spannend bis zum Schluß. Wer also noch nie mit dem „lonesome cowboy“ ein Abenteuer durchritten hat, dem kann ich nur empfehlen die nächste Leihbücherei aufzusuchen und den Kindern zuvorzukommen. Leiht Euch ein Heft aus und urteilt selbst. Ich kann Nichts auf den Cowboy kommen lassen, denn für Preise ist er ja nicht verantwortlich. Einfach nur empfehlenswert...Wie hilfreich ist dieser Erfahrungsbericht für Ihre (Kauf-)Entscheidung?BewertungsrichtlinienVerwandte Angebote für Nr.33 Der einarmige BanditDieser Bericht ist bereits mehr als 120 Wörter lang. Als Ciao-Mitglied könnten Sie bis zu 5 € mit diesem Bericht verdienen. Der einarmige Bandit -- Nr. 33 der Lucky Luke HefteAls Kind war es der Ausleihrenner in der Bibliothek. Wollte man ein Lucky Luke Heft lesen, mußte man schon früh aufstehen. Besser gesagt, die eigene Nase sollte an der Glastür kleben wenn die Leihbücherei aufmachte und nicht die eines anderen Kindes. Wo die Hefte lagen, das wußte jeder. Ausgeliehen wurde, was da war, egal wie oft man sie schon durchgeblättert hatte. Dementsprechend abgegriffen und bemalt war diese Lektüre auch. Aber niemals fehlte auch nur eine Seite aus einem der durch Generationen getragenen Hefte. Wenn genug Geld zur Verfügung stand, ging man zum Zeitschriftenhändler und schaute nach einem Exemplar, welches kaufwürdig erschien. Eines dieser Exemplare, für die mein Taschengeld damals gereicht hatte und das ich nicht mit der halben Gemeinde teilen mußte war: Der einarmige Bandit;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Kurze Heftinformationen:Band 33 - Der einarmige BanditZeichnungen von Maurice de Bevere (auch Morris genannt)Text von Bob de GrootVerlag : Delta Verlag GmbH StuttgartÜbersetzung aus dem französischen ins deutsche: Gudrun PenndorfHerausgeber: Adolf Kabatek Druck und Verarbeitung: Henri Proost & Co. , Turnhout, gedruckt in Belgien ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-In einem Vorort von East Saginaw in Michigan ist eine Farm, auf der die Mutter das sagen hat. Sie, eine Pastorentochter hat zwei Söhne und einen Mann. Sie hat deswegen auch alle Hände voll zu tun, denn alle außer ihr fluchen ganz gerne und da muss sie schon mal mit dem Nudelholz der Sippschaft hinter rennen. Die beiden Söhne haben jedoch ein Hobby. Sie erfinden so allerlei nützliches und unnützliches Zeug. So gibt es auf der Farm einen Blechhahn der früh morgens kräht, aber leider nie so ganz richtig. Auch einen Eiaufschläger haben sie erfunden. Doch eines Tages haben sie etwas, wo sie das ganz große Geld wittern. Einen Spielautomaten, genannt der einarmige Bandit. Zuerst stellen sie die Maschine dem hiesigen Senator vor, der gleich hellauf begeistert ist und vorsorglich schon mal ein paar Münzen mitgebracht hat. Doch bevor der Apparat in Serie geht, möchten die beiden Brüder ihn noch in anderen Städten testen. Da dies jedoch eine heikle Angelegenheit sein kann, schlägt der Senator vor Lucky Luke für diesen Job anzuheuern. Und da Lucky zur Zeit gerade nichts besseres vor hat, schlägt er ein. Somit ziehen die beiden Brüder, Lucky Luke mit Jolly Jumper und dem einarmigen Banditen los, um in den verschiedensten Orten die Beliebtheit der Maschine zu testen. Prompt werden sie natürlich wieder von Indianern überfallen, treffen auf penetrante Gegner des Glückspiels, bis hin zu erbosten Falschspielern und ein paar Gangstern, die den Apparat stehlen wollen. Werden die beiden Brüder und Lucky Luke die Wiederstände und Überfälle überstehen? Werden sie den einarmigen Banditen als Serie produzieren oder gab es kein Interesse? Was für Weiter Abenteuer warten auf unsere Helden?Doch auch am Ende dieses Buches finden wir das berühmte Bild des Cowboys vor der untergehenden Sonne. Was bis dahin geschieht, wird im Heft verraten. ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Das Heft selber:Die Lucky Luke Hefte haben ein DIN A4 Format. Die Zeichnungen sind wie die Hefthülle bunt gestaltet. Auf der Titelseite sieht man den Schriftzug Lucky Luke und eine Zeichnung des Westernhelden. Darunter sieht man bei diesem Band Lucky Luke auf seinem Pferd Jolly Jumper sitzen, welcher gerade übwer ein Seit balanciert, das über einen Abgrung gespannt ist. Lucky Luke hält bei diesem Kunststück den einarmigen Banditen im Arm. Aasgeiern läuft schon das Wasser im Schnabel zusammen. Dieses Heft hat, wie alle Lucky Luke Hefte, 46 Seiten mit der Comicgeschichte gefüllt. Das letzte Bild zeigt, wie oben bereits beschrieben, unseren Helden in den Sonnenuntergang reiten. Auf der letzten Seite des Heftes wird noch ein Mal über den realistischen Hintergrund der vorhergehenden Comicgeschichte informiert. In diesem Heft ist ein Bild von einem Spielautomaten zu sehen. Ein Text erläutert, das die Brüder Adolphe und Arthur Caille aus East Saginaw die Erfinder des einarmigen Banditen waren. Diese letzte Seite interessiert einen als Kind eher weniger, je älter man allerdings wurde, ist diese Seite immer öfter betrachtet worden. Ganz zum Schluß werden natürlich noch die bisherigen Ausgaben der Lucky Luke Reihe abgebildet, dieses zähle ich aber nicht mehr als wirkliche Seite des Heftes hinzu. Die Rückseite zeigt Lucky Luke und seinen Schatten. Natürlich ist der Schatten von unserem Westernhelden schon durchlöchert worden, während der Schatten noch nicht ein Mal den Colt gezogen hat. Wer jetzt nicht bescheit weiß: Lucky Luke ist der Mann, der schneller als sein Schatten schießen kann. Lucky Luke ist immer zur Stelle, wenn man jemanden braucht, der eine scheints ausweglose Situation wieder richten muß und noch besser, auch kann. Allzeit zur Seite steht im sein treues Pferd und sein Kamerad, Jolly Jumper. So reiten sie beide durch den Wilden Westen und helfen mal hier und richten mal da. Überall, wo Unrecht geschieht, ist unser Held nicht weit. Lucky Luke ist immer gut zu erkennen an seinem gelben Hemd mit dem roten Halstuch, seiner schwarzen Weste und dem Cowboyhut. Immer trägt er seine blauen Jeans und die Sporenstiefel. Und im Mund zeigt sich stets ein Grashalm, in den frühen Ausgaben eine Zigarette. Diese wurde irgendwann ersetzt, damit das Kindervorbild nicht zum Rauchen animiert. Denn von Grashalmkauen ist bisher noch niemand auf lange Sicht gesehen gestorben. Markant auch ist die schwarze Haarpracht, die unter seinem Hut hervorlugt, allerdings nur vorn. Gegner sind Häufig die Dalton-Brüder, vier sehr ungleiche Brüder, die ständig ein Ding zu drehen versuchen und denen ständig Lucky Luke im Nacken sitzt. Eine recht liebenswürdige Bande auf ihre Art und Weise. Aber ebenso sind Indianer, Ganoven, einfache Leute und die Kavallerie immer mal wieder anwesend und so muß sich Lucky mal um das Wohl der einen, mal um die Bestrafung der anderen Kümmern. ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Sehr schön an den Lucky Luke Geschichten ist, das sie sehr liebevoll und klasse gezeichnet sind. Lucky Luke ist eine der Figuren, die sehr schwer nachzuzeichnen sind. Selbst Asterix ist da besser zu treffen. Der Bezug zu realen Geschehnissen aus der Zeit und der Umgebung, in der Lucky Luke spielt ist auch immer sehr schön hergestellt und verarbeitet. Wie der Spielautomat nun tatsächlich zu solcher Beliebtheit kam, das ist sicherlich anders abgelaufen. Jedoch ist die Erfindung tatsächlich durch Brüder erfolgt. Somit lernt man beim Lesen sogar noch nebenbei etwas über das frühe Amerika. Die Geschichten sind immer logisch von vorn bis hinten aufgebaut und neben ernsten Themen auch noch lustig gehalten. Die Zeichnungen sind auch vom Hintergrundbild her immer sehr liebevoll gestaltet. Da sieht man nicht nur den Helden und was er tut, da lugt im Hintergrund auch schon mal eine Hahn um die Ecke. Durch und durch zum Lachen und Schmunzeln gedacht. Und bei jeder Lesung ist etwas Neues zu entdecken. ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Doch wer erfand eigentlich diesen so beliebten Cowboy?Das war damals Maurice de Bevere. Der Franzose gab sich reichlich Mühe den Wilden Westen zeichnerisch sehr realistisch nachzugestalten. So begab er sich für mehrere Jahre in die USA um genauere Nachforschungen anzustellen, über Geschehnisse, Personen und Landschaftsbild der Wild-West-Zeit. Am Anfang arbeitete de Bevere mit dem Asterix - Autor René Goscinny zusammen. Seinen Anfang hatte Lucky Luke als Comicserie. Später bekam der Cowboy dann sein erstes Heft mit einer ganzen Geschichte. Und noch ein wenig später dann konnten auch die deutschen Leser sich an dem Westernhelden erfreuen. So wurde ein beliebter Comic-Held geboren, der noch bis zur heutigen Zeit immer wieder in den Leihbüchereinen vergriffen ist. ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;- ;-Leider sind die Hefte von Lucky Luke mit der Zeit immer teurer geworden. Schon in meiner Kinderzeit kostete ein Heft schon weit mehr als das wöchentliche Taschengeld. Auf so ein Heft sparte man lange hin. Und auch Heute ist so ein Heft nicht gerade in der Preisklasse des eben man Mitnehmens. Dafür behält man die Lucky Luke Comics sicherlich länger als man es mit einer Micky Maus tun würde. Und auch die Kinder werden wohl irgendwann in den Genuß kommen, sich eines der Hefte mal aus dem Schrank nehmen zu dürfen. Lucky Luke stellt bis heute eben etwas Besonderes dar in der Welt der Comics, die uns zu überschwemmen droht, und in der Viele in ein paar Jahren wahrscheinlich schon der Vergangenheit angehören werden. Wird je das Aus kommen für einen Lucky Luke?Lucky Luke ist wirklich für die breite Masse erstellt worden. Die Geschichten sind lustig, gut illustriert, informativ und liebevoll gestaltet. Es existieren zwar Waffen , aber das Einzige, was mal verletzt wird, ist ein Apfel, nie jedoch ein Mensch oder ein Tier. Colts werden eher zum Schlichten eingesetzt. Viele Situationen klärt Lucky Luke mit seinem geschickten Mundwerk oder der Demonstration seiner Totenkopfschießübung in ein gefaltetes Blatt Papier. Western mögen auf der Leinwand out sein, Lucky Luke in seinen Heften allerdings noch lange nicht. Immer wieder spannend begleitet man den Helden durch seine Abendheuer. So ist es auch mit Diesem. Was wird aus der Stadt Boomtown werden, wo jetzt ein, wenn auch etwas einfältiger, Bandit den Vorsitz führt und werden noch weitere Zwischenfälle verhindert werden können? Spannend bis zum Schluß. Wer also noch nie mit dem „lonesome cowboy“ ein Abenteuer durchritten hat, dem kann ich nur empfehlen die nächste Leihbücherei aufzusuchen und den Kindern zuvorzukommen. Leiht Euch ein Heft aus und urteilt selbst. Ich kann Nichts auf den Cowboy kommen lassen, denn für Preise ist er ja nicht verantwortlich. Einfach nur empfehlenswert. . . 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